Traditionelle Chinesische Medizin


Die Lehre von Harmonie und Gleichgewicht

 

Bei der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) handelt es sich um eine sehr alte Heilkunde, die bereits vor über 2000 Jahren als Volksmedizin praktiziert und im Laufe der Zeit immer mehr vervollständigt wurde. Nach Europa kam „das Nadeln“ im 17. Jahrhundert und findet gerade in neuester Zeit zunehmend Anerkennung als alternative Heilmethode. TCM wird besonders bei chronischen Krankheiten, in der Schmerztherapie, bei funktionellen Beschwerden sowie zur Vorbeugung und Linderung eingesetzt. Dies wird auch von der WHO bestätigt. TCM basiert auf der Philosophie des Taoismus, die genaue Anweisung für eine Lebensführung im Einklang mit dem „TAO“, der „Mutter aller Wesen“, gibt. Durch besondere Wachsamkeit versucht der Mensch, seine unbewussten Wesenszüge von innen heraus zu wandeln, um so in Gleichklang mit Natur und Kosmos zu gelangen. Voraussetzung dafür ist ein gesunder Körper, in dem die Energie, das sog. „Qi“, frei und harmonisch fließen kann. Krankheit wird durch einen disharmonischen

Energiefluss im Körper erzeugt und kann sowohl körperliche wie

psychische Ursachen haben.   

 

Diagnose

Die Diagnose wird durch  vier Untersuchungsmethoden erstellt: 

  1. Sehen: Hier spielt vor allem die Zungendiagnose eine wichtige Rolle, aber auch der Teint und die gesamte körperliche Erscheinung des Patienten werden einbezogen.
  2. Hören: Die Befragung des Patienten nach Symptomen und der Vorgeschichte der Erkrankung sind ausschlaggebend für die Diagnose der Ursache und der aktuellen Manifestation der Erkrankung. In die Diagnose fließt auch z.B. der Klang der Stimme des Patienten ein.
  3. Fühlen: Hier ist die Pulsdiagnose ein wichtiges diagnostisches Mittel. Auch schmerzhafte Punkte oder Verspannungen sind hier wichtig, sowie die verschiedenen Reflexzonen durch Palpation (Abtasten).
  4. Riechen: Der Körpergeruch wird ebenfalls diagnostisch verwertet.

Aus der Vielzahl der diagnostischen Schritte setzt sich nun ein Bild - wie ein Mosaik - über die Erkrankungen zusammen, z.B.: Was ist die Ursache? Was sind lediglich neuere Symptome? Wie tief sitzt die Erkrankung? Welche Meridiane und Organe sind betroffen?

 

TCM bietet kombiniert auf vielfältige, ganzheitliche Weise und nahezu frei von Nebenwirkungen die klassische Akupunktur mit

Indikationen

Schmerztherapie, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, Gastrointestinale  Erkrankungen, Urogenitale Erkrankungen, Hauterkrankungen, Allergische Erkrankungen, bei Allergischem Exanthem, Stoffwechselerkrankungen, Hormonelle Erkrankungen, Vegetative Erkrankungen, Psychische Erkrankungen, Angstsyndrome.