SPITZWEGERICH

lat. Plantago lanceolata:                                                          

man findet ihn auf Wiesen, Weiden oder Wegrändern. Die krautige Pflanze ist bis zu 50 Zentimeter hoch, die lanzettichen, schmalen Blätter werden bis zu 25 Zentimeter lang.

 

Der Spitzwegerich ist schon lange als Lungenheilpflanze bekannt. Die enthaltene Kieselsäure festigt das Lungengewebe und die Schleimstoffe schützen die Schleimhäute, was auch den Schmerz beim Husten mildern kann.

 

Hinweise: sorgsam sammeln und Umgang...

 

Anwendung äußerlich:

Der Spitzwegerich ist eine zuverlässige Heilpflanze im wahrsten Sinne des Wortes:

  • bei kleiner Schnitt-, Kratz- oder Stoßwunde
  • wenn Sie von einer Wespe gestochen wurden
  • oder sich an einer Brennessel gebrannt haben.

Schneiden Sie sich einige Blätter ab, zerreiben sie und legen Sie die Blätter mit dem Saft auf den betroffenen Bereich. Der Schmerz lässt sofort nach und der Saft zieht die Wundränder zusammen.  

  

In der Ernährung:

Die zarteren Blätter eignen sich roh als Salatbeigabe oder gekocht als Spinatersatz oder auch für Suppen. Dafür werden die Blätter quer zur starken Längsfaser geschnitten.

 

Wer die Blütenstände probiert, schmeckt ein pilzartiges Aroma heraus, das man roh knabbern kann. Sie können auch gedünstet oder in Öl eingelegt werden.

 

Die Samen kann man herauslösen, roh essen oder getrocknet über Salate und Müsli streuen.  

 

Die schmackhafte Wurzel wird von Oktober bis April geerntet und mit anderem Wurzelgemüse gekocht. Sie ist fein verästelt und sollte daher sorgfältig gewaschen werden.

  

Tee

Für eine Tasse Tee 3-5 frische oder einen Esslöffel getrockneter Blätter mit kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen.